Veröffentlicht am 05.06.2018 in Fussball

Fintel - Am Spielfeldrand stehend feuern die Zuschauer die Spieler auf dem Platz an - es geht vor allem um Spaß.

Quelle: Onlineartikel der Rotenburger Kreiszeitung vom 5.6.2018

Die Fußballer passen sich den Ball zu, gehen in den Zweikampf und versuchen ihr Tor zu verteidigen, doch der Ball geht ins Netz. Jubelnd laufen die Spieler über den Platz. Das war das Straßenfußballturnier in Fintel.

Mehr als 60 Fußballbegeisterte, darunter 15 Frauen, meldeten sich für die Drittauflage an. Junge und ältere Sportler beteiligten sich vom Amselweg über Haxloh, vom Keenmoor bis zum Eurostrand. Zehn Mannschaften traten an: „Die lauen Brücker“, „Jakobsisters“, „Osterkohl“, „All Streets Fintel“ und auch die Sieger des ersten Turniers „Eurofighter“. 

Eckhart Beneker, der Vorsitzende des ausrichtenden TuS, freute sich und bedankte sich bei allen, die mit Fairness und Spaß engagiert dieses Spektakel vorbereitet und durchgeführt hätten. Jeweils fünf Spieler und ein Torwart einer Mannschaft kämpften in einer Spielzeit von zehn Minuten um Sieg oder Niederlage.

Nach fünf Stunden entschied das Elfmeterschießen

Mehr als 200 Zuschauer drückten ihren Teams die Daumen. Der TuS stellte für die Sportler Getränke bereit. Nach etwa fünf Stunden war es geschafft. Der Kampf um die Plätze eins und zwei mussten nach Verlängerung mit einem Elfmeterschießen entschieden werden. 

Peter Rohlfs, der Moderator, der die Sportler und Zuschauer mit flotten Sprüchen aufmunterte, verkündete unter großem Jubel und Applaus das Ergebnis. Dieses Mal erreichte mit einem Punkt Vorsprung der „Kurdenhof“ den ersten Platz vor den „Eurofighters“. Es folgten auf Platz drei die „Jakobsisters“. Platz vier belegte der „Bordellweg“, Platz fünf „Himberg“ und Platz sechs „Osterkohl“. Frank Brockmann vom Orga-Team sagte: „Es war wieder ein tolles Erlebnis.“ - hr